Amerikanischer Kaffee
Die US-amerikanische Regierung lud die arabische und die israelische Delegation ins Außenministerium in Washington ein, um dort weiter zu verhandeln. Die Tür zum Verhandlungssaal war geöffnet, aber keine der Delegationen wollte als erste den Saal betreten. Dieses Impasse führte dazu, dass sich die Delegationen links und rechts neben der Tür auf dem Boden niederließen, jedoch nicht miteinander redeten.
Die amerikanischen Beamten brachten den Delegationen Kaffee und forderten sie auf, ihre protokollarischen Differenzen untereinander zu lösen. Darauf hin beschwerten sich beide Delegation über die miserable Qualität des typisch verwässerten amerikanischen Kaffees, der keinesfalls an die Qualität und Intensität des gewohnten nahöstlichen Kaffees heranreichte.
Nachdem man darüber ins Gespräch gekommen und einer Meinung war lößte sich die Spannung und beide Parteien betraten schließlich gemeinsam den Konferenzsaal.
Dieses Projekt wurde gefördert von der STIFTUNG KUNSTFONDS